Die köstliche Hauptspeise beim Sunset Dinner im Manser in Serfaus Fiss Ladis | © Isolde und Helmuth Seiringer
Isolde&Helmuth

Sunset Dinner im Masner

28.02.2016 · Genuss
Nachdem meine Tochter mir davon vorgeschwärmt hatte, habe ich mir schon längere Zeit gewünscht, einmal ein Sunset Dinner im Masner zu erleben.

Nachdem meine Tochter mir davon vorgeschwärmt hatte, habe ich mir schon längere Zeit gewünscht, einmal ein Sunset Dinner im Masner zu erleben.

Im Jänner 2016 war es dann soweit, mein Mann und ich haben ein solches Dinner geschenkt bekommen. Beim Wetterbericht am Vorabend gab es allerdings eine kleine Enttäuschung, denn es war Schneefall angesagt. Also einen Sonnenuntergang würden wir wohl nicht sehen.

Als es dann am nächsten Tag soweit war und wir uns am Nachmittag auf den Weg machten, gab es tatsächlich dichten Schneefall. Darauf hatten wir ja in diesem schneearmen Winter eigentlich schon sehnsüchtig gewartet, dass es nun ausgerechnet an unserem Sonnenuntergangsabend so schön schneite war zwar ein kleiner Wermutstropfen, aber wir freuten uns trotzdem über den Schnee. Und der Service der Seilbahngesellschaft hat hier schon begonnen. Da wir bei dieser schlechten Sicht nicht mit den Schiern fahren wollten, wurden wir vom Lazid mit dem Masner-Express an unser Ziel gebracht. Das war ein kleines Abenteuer für uns, mit diesem besonderen Gefährt durchs tiefverschneite Gelände zu fahren.

Im Masner wurden wir kurz vor vier schon vom Restaurantleiter Walther höchstpersönlich erwartet und in unser Lokal für den Abend begleitet. Rundum verglast bietet das „Monte Mare“ bei klarem Wetter einen herrlichen Ausblick in die Bergwelt. Das Ambiente hier ist elegant und modern, wir fühlten uns sofort wohl!

Begrüßt wurden wir von einer sehr netten Bedienung mit einem köstlichen Aperitiv, den wir noch im Stehen einnahmen, während wir auf die anderen Gäste, die auch dabei sein würden, warteten. Dies waren alles Schifahrer, die sich von der schlechten Sicht nicht abhalten hatten lassen. Um es ihnen so richtig bequem zu machen, was in Schischuhen ja schwer möglich wäre, bekamen alle gleich beim Hereinkommen gemütliche Hausschuhe, was sicherlich auch bei ihnen zur Einstimmung auf diesen Abend beigetragen hat.

Als wir an unserem einladend gedeckten Tisch Platz nahmen, ging es los mit einem Gruß aus der Küche, der uns bereits ins Schwärmen brachte. Schon seit vielen Jahren hatte ich kein Beef Tartar mehr gegessen, es hat hervorragend geschmeckt. Und so ging es weiter, die Suppe war ein besonderes Geschmackserlebnis, ich habe an diesem Abend die ersten Jakobsmuscheln meines Lebens gegessen, sie waren köstlich. Auch der Wein, den wir aus der umfangreichen Weinkarte gewählt hatten, war ein Gedicht. Das Fleisch des Hauptganges zerging uns auf der Zunge, die Nachspeise brachte meinen Mann und mich noch einmal richtig zum Schwärmen. Und das alles bei  Kerzenschein in diesem schönen Ambiente mit den Schneeflocken um unser Lokal herum und mit aufmerksamer, sehr freundlicher Bedienung.

Eine Kerze am Tisch sorgt für romantische Stimmung beim Sunset Dinner im Masner | © Isolde und Helmuth Seiringer
Die köstliche Hauptspeise beim Sunset Dinner im Manser in Serfaus Fiss Ladis | © Isolde und Helmuth Seiringer
Das Dessert bietet den süßen Abschluss eines tollen Abends in Serfaus Fiss Ladis beim Sunset Dinner | © Isolde und Helmuth Seiringer

Krönender Abschluss dieses Abends war doch tatsächlich ein Feuerwerk vor unserem Lokal, extra für uns 14 Gäste. Das hat uns endgültig für den fehlenden Sonnenuntergang entschädigt.

Sehr interessant und spannend war auch die Führung durch die Masnerhütte und die Erklärungen dazu. Die Logistik, die hinter dem Führen eines so großen Restaurantbetriebes steht (an manchen Tagen besuchen 5000 Schifahrer das Lokal und es werden 3000 Essen gekocht) der sich mitten im Schigebiet befindet, ließ sich gut erahnen. Die Mengen, von denen wir zu hören bekamen, ließen uns alle staunen. So waren in diesem ersten Monat, seit die Saison begonnen hatte,  bereits  4 Tonnen Pommes  verkocht worden. Dabei war die Küche gar nicht so groß. Die ca. 10 Köche mussten wirklich gut organisiert und eingespielt sein, dass sich ein solcher Andrang bewältigen ließ. Auch die Zimmer für das Personal - die meisten bleiben nämlich während der Saison  in der Hütte und verbringen nur ihre freien Tage im Tal - waren geräumig und praktisch und nett eingerichtet. Hier kann man sich nach den sicherlich anstrengenden Arbeitstagen bei gutem Essen, worauf auch geachtet wird,  bestimmt wieder erholen.

Nach dem Sunset Dinner gab es eine ausführliche Hüttenführung durch den Restaurantleiter Walther Purtscher | © Isolde und Helmuth Seiringer

Krönender Abschluss dieses Abends war doch tatsächlich ein Feuerwerk vor unserem Lokal, extra für uns 14 Gäste. Das hat uns endgültig für den fehlenden Sonnenuntergang entschädigt.

Sehr interessant und spannend war auch die Führung durch die Masnerhütte und die Erklärungen dazu. Die Logistik, die hinter dem Führen eines so großen Restaurantbetriebes steht (an manchen Tagen besuchen 5000 Schifahrer das Lokal und es werden 3000 Essen gekocht) der sich mitten im Schigebiet befindet, ließ sich gut erahnen. Die Mengen, von denen wir zu hören bekamen, ließen uns alle staunen. So waren in diesem ersten Monat, seit die Saison begonnen hatte,  bereits  4 Tonnen Pommes  verkocht worden. Dabei war die Küche gar nicht so groß. Die ca. 10 Köche mussten wirklich gut organisiert und eingespielt sein, dass sich ein solcher Andrang bewältigen ließ. Auch die Zimmer für das Personal - die meisten bleiben nämlich während der Saison  in der Hütte und verbringen nur ihre freien Tage im Tal - waren geräumig und praktisch und nett eingerichtet. Hier kann man sich nach den sicherlich anstrengenden Arbeitstagen bei gutem Essen, worauf auch geachtet wird,  bestimmt wieder erholen.

Helmuth und Isolde Seiringer hatten einen tollen Abend beim Sunset Dinner im Masner | © Isolde und Helmuth Seiringer
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