15. Dezember

Skischule Ski Pro Fiss

Heute hat die Region Serfaus-Fiss-Ladis mit zwei renommierten Skischulen starke Partner an Board: die SKISCHULE SERFAUS und die SKISCHULE FISS-LADIS.
Auf dem Tiroler Hochplateau belebten einst auch noch weitere Skischulen das Geschäft mit dem Schneesporteln. Im 13. Türchen unseres Adventkalenders haben wir bereits über die Skischule Ladis-Obladis berichtet, die sich 2003 mit den Fissern zusammenschloss.

Nun drehen wir aber mal die Uhren zurück in die Neunziger und den SCHEINWERFER auf Fiss. Drei Jahre lang gab es nämlich ZWEI SKISCHULEN IN FISS: die Skischule Fiss unter der Leitung von Ludwig Wachter und Ski Pro Fiss unter der Leitung von Benny Pregenzer. Umgangssprachlich wurden diese als „ROTE und GRÜNE Skischule“ bezeichnet. Die Skilehrer von Ski Pro Fiss waren dabei in grüner Montur unterwegs, jene der Skischule Fiss unterrichteten in roter Bekleidung. Als Skischulbüro von Ski Pro Fiss diente ein hölzernes Blockhaus, das 1992 direkt an der Talstation des Einsersesselliftes auf die Möseralm errichtet wurde.

Ganz schön modern: Gäste hatten dort bereits die Möglichkeit, mit KREDITKARTE zu bezahlen. Zudem konnten Skifahrer, die kein Bargeld für die Liftkarten hatten, dort Geld abheben und ersparten sich so den Weg zum Bankomaten im Dorf. Service wurde also schon damals groß geschrieben. Das Kinderland der Skischule war in den Pedrus-Wiesen, dort wo heute der Boarderclub ist. Auf Initiative jener Skischule wurde Mitte der Neunziger sogar der erste NACHTSKILAUF am Pedruslift veranstaltet.

Beide Skischulen entwickelten parallel ihre kreativen Ideen und Angebote stetig weiter. Großer Fokus wurde dabei auf die Ausarbeitung eines innovativen Kinderprogramms gelegt. 1995, also nach nur drei Jahren ZWEIFARBIGKEIT, beschlossen die beiden Skischulen, zu FUSIONIEREN und ihre Kräfte zu bündeln. Und der Erfolg gibt ihnen bis heute recht.

Generell kann gesagt werden: Das Bündeln von Kräften hat sich am Hochplateau schon vermehrt als Vorteil herausgestellt. Findest du nicht auch?