17. Dezember

Skiausrüstung von ameah

Vieles hat sich beim Skilaufen über die Jahrzehnte geändert: die Skimode, die Skitechnik und auch die SKIAUSRÜSTUNG.

Früher trug der Wintersportler Wollpullover mit Norwegermuster und einen warmen Tschoapå darüber. Mehrere Layer aus Hightech-Materialien, um sich warm zu halten? Das gab es damals noch nicht. Die Menschen und das Drumherum waren "einfach gestrickt". In den 30er Jahren war im Skilauf die sogenannte ARLBERG-TECHNIK in Mode und wurde auch an die ersten Wintergäste weitergegeben. Hannes Schneider revolutionierte mit seiner Fahrtechnik den alpinen Skisport. Heute frönt man schon lange anderen Techniken. Welche beherrschst du?

Nun zum Equipment. Das Wichtigste an der Skiausrüstung ist zweifelsohne der Ski. Aber woher stammt eigentlich das Wort? Richtig: Der Begriff wurde im hohen Norden geprägt: in SKANDINAVIEN. Er leitet sich vom altnorwegischen Wort skíð ab und bedeutet gespaltenes Holz. Apropos Holz: Früher waren auch die Skistöcke aus Holz gefertigt und mit großen „Tellern“ am Stockende versehen. Die Haselnussstöcke waren zudem relativ lang.

Und wodurch unterscheiden sich nun die damaligen Bretter von den heutigen? Die Bretter waren vor allem eines: LANGE. Mit den um die zwei Meter langen Brettern unter den Füßen fuhren die Sportler in gekonnter Technik die Hänge oberhalb von Serfaus, Fiss und Ladis hinunter. Die Skischuhe wurden einst GESCHNÜRT und waren aus Leder gefertigt. Auch im Alltag wurden sie getragen. Schuhe mit Schnallen kamen erst in den Sechzigern auf den Markt.

Auch die Skibindung funktionierte früher noch ganz anders und wurde über die Jahrzehnte stetig verbessert. Die VERSCHLUSSMECHANISMEN waren zu Beginn des Skilaufens noch sehr einfach und gaben dem Fahrer nur wenig Halt. Schon besser war die sogenannte Kabel- bzw. Backenbindung, die bereits nach Größe verstellt werden konnte. Zudem konnte vorne ein zusätzlicher ZEHENRIEMEN aus Leder eingefädelt werden, um für noch mehr Halt zu sorgen. Der Fisser JOSEF Kathrein, der lange Zeit bei der Skischule Fiss arbeitete, fuhr mit solchen Holzbrettern die Hänge hinunter. Viel hat sich seither in der Skibranche getan.

Egal, auf welchem Material du unterwegs bist, Hauptsache du hast Spaß in den Bergen!