3. Dezember

pendelbügelliftE von ameah

Die Skifahrer ameah waren einst Meister im „Weilen“. „Eile mit Weile“ stand beim Warten auf den nächsten freien Bügel nämlich an der Tagesordnung. Durch die ZWEI-BÜGEL-METHODE waren lange Wartezeiten vorprogrammiert. Zeit für einen Ratscher (Plauderei) hatten die Wintersportler an den Talstationen somit reichlich.

Die Betriebsform als Pendellift mit zwei zwischen Berg und Tal hin- und herfahrenden Bügeln war damals gängige Technik. Die Beförderungskapazität war sehr bescheiden. Wenn der eine Bügel oben angekommen war, war der zweite unten und konnte den nächsten Wintersportlern gereicht werden.

Gependelt wurde in trauter Zweisamkeit oder in der Gruppe. Um die UNGEDULDIGEN Wartenden zu besänftigen, befestigten die Liftwarte hin und wieder lange Latten an den zwei Bügeln. Somit konnten mehr als zwei gleichzeitig bergwärts gezogen werden. Das schafften aber nur Geübte. Ganz nach Vorschrift war das wohl nicht, aber die bescheidene Kapazität wurde so beträchtlich erhöht. Es kam auch vor, dass sich „mutige“ Einheimische in zweiter Reihe mit einem STRICK, der am Bügel vor ihnen befestigt war, nach oben ziehen ließen.

Schlepplifte mit nur zwei Bügeln haben längst ausgedient. Zu beliebt wurden die drei Skidörfer. Neue moderne Liftanlagen mit zeitgemäßer Kapazität wurden errichtet.