6. Dezember

möseralm von ameah

Ende der Sechzigerjahre begann für das kleine Bergdorf Fiss mit dem Bau von drei neuen Liftanlagen eine NEUE ÄRA. Neben dem Einsersessellift hinauf zur Möseralm im Jahre 1967 wurden noch zwei weitere Lifte errichtet: der Rast- und Sattelkopflift. Fiss wurde zunehmend attraktiver für Wintersportler. Zwei Jahre später wurde eine kleine JAUSENSTATION auf der Möseralm errichtet. Verpachtet wurde das Restaurant zu Beginn an Familie Kofler aus Ried, das nächstgelegene Dorf unten im Inntal. Die Möseralm wurde die nächsten drei Jahrzehnte mehrmals umgebaut. Ende der Neunziger, nach Ablauf der Pacht, haben die Fisser Bergbahnen dann den Betrieb übernommen. 2000 trugen sie die Möseralm ab und errichteten ein neues Restaurant.

„Früher gab es für die Wintersportler keine große Notwendigkeit einer VERPFLEGUNG AM BERG. Sie kehrten mittags unten im Dorf ein. Mit dem Bau der ersten Schönjochbahn stieg jedoch die Nachfrage an Einkehrpunkten am Berg zunehmend, sodass weitere gastronomische Schritte Ende der 70er und Anfang der 80er Jahre erfolgten. Ende der 90er Jahre übernahmen wir als Bergbahnen den Betrieb der Möseralm und im Jahre 2000 errichteten wir dann unser neues Bergrestaurant samt Außenbar“, berichtet HUBERT PALE, Geschäftsführer der Fisser Bergbahnen.

Ein damaliger Möseralm-Mitarbeiter berichtet noch gerne von der Zeit, als er mit dem Einsersessellift zur Arbeit fuhr: „Ich war Anfang der Achtziger bei Familie Kofler angestellt. Nach einer Woche in der Küche wechselte ich raus an die BAR. Der Kontakt mit den Wintersportlern machte mir einfach mehr Spaß. Es war ein Selbstbedienungsrestaurant mit einer kleinen Sonnenterrasse. Etwa 100 Leute hatten insgesamt wohl Platz. Besonders mittags war einiges los, da neben Gästen auch Seilbahnmitarbeiter und Skilehrer einkehrten. Ich erinnere mich noch, dass wir morgens unseren Proviant auf die Einzelsessel stellten und nach oben schickten. Unsere RODELN durften wir auch nicht vergessen. Nach Dienstschluss rodelten wir nämlich zurück ins Dorf.“