8. Dezember

Schönjochbahn von ameah

Die Fisser starteten Ende der Siebziger in das GONDELZEITALTER. Das Geburtsjahr der Schönjochbahn war das Jahr 1979. Wintersportgäste nahmen bequem in den damals futuristisch anmutenden 4er-Bahnkapseln Platz und ließen sich bequem hinauf auf den Berg gondeln. Noch heute leuchtet das ROT der 2-Sektionen-Seilbahn über den weißen Schneehängen. Geblieben ist allerdings nur die Farbe. Längst wurde die alte Bahn abgetragen und 2003 durch eine neue Bahn ersetzt.

1979: Bevor es hinauf aufs Joch ging, stiegen die Wintersportler zuerst in Steinegg aus. Erst zwei Jahre später, 1981, erfolgte der Bau der zweiten Sektion ganz hinauf aufs Schönjoch. Die ERSCHLIESSUNG DES SCHÖNJOCHS samt Errichtung des gleichnamigen Bergrestaurants war somit komplett. Blick ins Nachbardorf Serfaus: Im gleichen Jahr begrüßte die Skihütte Masner ihre ersten Gäste.

Aus 4 wurde 2003 8. Die Rede ist von den Sitzplätzen pro Gondel, die sich bei der neuen Bahn VERDOPPELTE. Die Kabinen der alten und ersten Schönjochbahn waren nur für jeweils 4 Personen ausgelegt. Für die damalige Zeit spielte die Bahn alle Stücke und war auf dem modernsten Stand der Technik.

Dass es früher etwas GEMÄCHLICHER zuging und alles einfach etwas mehr Zeit brauchte, zeigt ein Vergleich: Die Fahrgeschwindigkeit betrug bei der alten Bahn max. 4 Meter pro Sekunde. Bei voller Fahrgeschwindigkeit dauerte die Fahrt von Fiss bis zum Schönjoch mit Durchlauf in der Mittelstation etwa 15 Minuten. Bei der derzeitigen Schönjochbahn sind dies bei max. 6 Meter pro Sekunde etwas weniger: Die rund 1000 Höhenmeter können heute in nur 10 Minuten überwunden werden.

„Die neuen Bahnen laufen heute wesentlich RUHIGER, als dies vor 40 Jahren war, jedoch der Komfort war der Zeit angepasst und auch schon sehr hoch“, erzählt Hubert Pale, Geschäftsführer der Fisser Bergbahnen. „Die Reduzierung der Fahrgeschwindigkeit in den Stationen war damals auch schon so angepasst, dass die Gäste bequem ein- und aussteigen konnten. Ein BODENGLEICHER EINSTIEG war damals allerdings nicht möglich. Die Fahrgäste mussten eine Stufe von etwa 20 cm überwinden. Heute können Gäste mit Kinderwagen oder Rollstuhl niveaufrei bei der Mittel- und der Bergstation aussteigen."