Wandertipp des Monats Oktober: Auf den Hinteren Heuberg (2.578 m)
- Berge erleben
- Sommer

Start am Komperdell
Für die Wanderung gibt es verschiedene Einstiegsmöglichkeiten. Wir starteten an der Bergstation Komperdellbahn.
Von der Bergstation Komperdell geht es über den breiten Fahrweg hinunter zur Lausbachbrücke und anschließend vorbei an der Cervosa Alm. Anschließend folgt man dem breiten Fahrweg bergauf bis zur Abzweigung .
Hier wechselt man auf den schmalen Trujensteig in Richtung Leitle Kreuzchen. Auf diesem Abschnitt ist bereits etwas Trittsicherheit gefragt.
Vom Leitle Kreuzchen geht es auf dem breiten Fahrweg weiter bergauf, bis in einer Kurve links der Weg in Richtung Böderhütte abzweigt. Ab hier wird die Wanderung landschaftlich besonders schön. Der schmale Steig führt durch die ruhige Berglandschaft und eröffnet immer wieder herrliche Ausblicke.
Bei unserer Tour trafen wir hier sogar auf freilaufende Pferde, die friedlich auf den Almwiesen grasten.
Der steile Aufstieg zum Riefenjoch
Nun folgt der anstrengendste Abschnitt der Tour: der Aufstieg zum Riefenjoch. In mehreren Kehren führt der Weg steil nach oben. Besonders auf dem letzten Stück ist Trittsicherheit gefragt. Doch sobald man das Joch erreicht hat, ist die Anstrengung beinahe vergessen.
Plötzlich öffnet sich die Landschaft. Vor einem liegt eine weitläufige, sanft hügelige Hochfläche, eingerahmt von Bergen. Hier oben herrscht eine ganz besondere Ruhe. Kein Verkehr, kein Trubel – nur die Weite der Almflächen und die umliegenden Gipfel.
Vom Riefenjoch folgt man dem Grat nach links. Unterwegs kommt man an einer kleinen Hirtenhütte vorbei und trifft im Sommer und Frühherbst immer wieder auf Schafe, die hier oben ihre Zeit auf der Alm verbringen.
Gipfelpause mit Marend
Natürlich durfte nach dem Aufstieg eine ausgiebige Pause nicht fehlen. Also suchten wir uns ein schönes Plätzchen, packten unsere Marend aus und genossen einfach den Moment. Die Sonne im Gesicht, die Berge rundherum und diese besondere Ruhe – manchmal braucht es gar nicht mehr.
Nach unserer Pause machten wir uns auf demselben Weg wieder an den Abstieg. Bei der Böderalpe folgten wir erneut dem schmalen Pfad zurück zum breiten Forstweg.
Ganz beendet war unser Wandertag damit allerdings noch nicht: Zum Abschluss ging es für uns hinauf zum Restaurant Lassida, wo wir uns ein selbstgemachtes Eis gönnten.
Nach so einer Tour schmeckt es schließlich gleich doppelt so gut.