Tickets sichern: Goldene Herbstklänge

Über 20 Acts und Künstler sorgen vom 26. September bis 10. Oktober 2026 für goldene Herbstklänge in der Tiroler Bergwelt. Freu dich auf stimmungsvolle Konzerte, traditionelle Klänge und herzliche Momente in einzigartiger Atmosphäre.

Ob Tagesticket oder Wochenticket: sichere dir jetzt dein Ticket und erlebe zwei Wochen voller Musik, Tradition und goldene Herbstklänge..

Jetzt Tickets sichern
Zurück zur Blogübersicht

Wandertipp des Monats September - Vom Fisser Joch auf den Oberen Sattelkopf

  • Berge erleben
  • Sommer
veröffentlicht am geändert am
Lesedauer 2 Minuten
Der Herbst hat seine ganz eigene Magie – die klare, kühle Luft, das goldene Licht, das die Berge in ein warmes Farbenspiel taucht und die Ruhe, die nur die Berge in dieser Jahreszeit bieten. Genau diese Atmosphäre durften wir bei unserer Wanderung vom Fisser Joch auf den Oberen Sattelkopf erleben. Unter einem strahlend blauen Himmel, begleitet von leicht diesiger Herbstluft, eröffnete sich uns eine Landschaft, die gleichermaßen friedlich wie beeindruckend war.

Los geht’s

Gestartet sind wir an der Talstation der Schönjochbahn und sind dann ganz bequem mit der Gondel bis ganz nach oben auf das Schönjoch gefahren. Auf 2.436 Metern angekommen, hieß es erst einmal durchatmen und die Aussicht genießen – ein traumhafter Blick über die umliegenden Berge, der gleich Lust auf mehr macht.

Von hier führt der Weg zunächst am Kinderbergwerk vorbei in Richtung „Goldener Mann Weg“. Diesem folgt man ein Stück, bis links ein kleiner Steig abzweigt. Ab hier ist man auf der richtigen Route in Richtung Oberer Sattelkopf unterwegs.

Alternative: Über den Zwölferkopf

Wer den Zwölferkopf noch mitnehmen möchte, kann zuerst dorthin aufsteigen und von dort den Pfad hinunter nehmen. 

Zunächst schlängelt sich der Pfad gemütlich am Hang entlang – mal geradeaus, mal leicht ansteigend. Dieser Abschnitt ist angenehm zu gehen und bietet bereits schöne Ausblicke ins Tal. Nach einiger Zeit erreicht man die Stelle, an der der Pfad vom Zwölferkopf hinunterkommt. Ab hier vereinen sich die beiden Varianten und führen gemeinsam weiter.

Auf der gesamten Wanderung sollte man aufmerksam auf den Boden schauen, da immer wieder Steine im Weg liegen, über die man leicht stolpern kann. Kurz nach der Kreuzung geht es ein Stück bergab, bevor der anstrengendste Teil der Tour beginnt – der Aufstieg zum Gipfelkreuz. Vom Schönjoch bis zum Gipfelkreuz beträgt die gesamte Wanderzeit etwa 45 Minuten.

Der Anstieg

Die letzten rund 20 Minuten bis zum Gipfelkreuz stellen den steilsten Abschnitt dar. Der Steig führt durch steiniges Gelände, vorbei an größeren Felsen und verläuft teilweise leicht abfallend am Hang. Für geübte Wanderer mit festem Schuhwerk und etwas Trittsicherheit ist der Aufstieg gut machbar. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind vor allem auch für den Rückweg wichtig.

Am Gipfel

Oben angekommen, öffnet sich ein Panorama, das einfach bezaubernd ist. Von hier aus reicht der Blick bis zum Högsee, zu den Dörfern Serfaus und Fiss und weit hinein ins Urgtal. Besonders im Herbst, wenn die Natur bunt gefärbt ist und die Luft klar, wirkt der Ausblick noch beeindruckender. Ein idealer Platz, um eine Pause einzulegen, die Aussicht zu genießen und den Moment zu erleben.

Das Gipfelkreuz ist aus Holz gefertigt und in der Mitte mit einigen Steinen verziert – ein Motiv, von dem man auf jeden Fall ein Foto machen sollte, um den Moment festzuhalten. Direkt am Kreuz ist in einer kleinen Metallbox das Gipfelbuch befestigt, in das sich Wanderer traditionell eintragen können. Ein kurzer Eintrag rundet den Besuch ab.

Der Rückweg

Wir haben uns für denselben Weg zurück entschieden, da wir noch beim BergDiamant die Ausstellung Kunst am Berg besuchen wollten. Auch bergab sollte man auf die Trittsicherheit achten – über das felsige Gelände ist Konzentration wichtig, damit der Abstieg sicher gelingt.

Weitere Möglichkeiten

  • Vom Oberen Sattelkopf kann man weiter absteigen über den Mittleren und Unteren Sattelkopf und dann auf den Panorama Genussweg gelangen.
  • Alternativ führt ein Abstieg vom Mittleren Sattelkopf direkt hinunter zur Möseralm.
  • Wer noch Lust auf eine Verlängerung hat, kann dem Grat rund 40 Minuten weiter bis zum Vorderen Brunnenkopf folgen und von dort zur Bergstation Komperdell absteigen.
  • Für alle, die eine sportlichere Tour suchen, bietet sich die gesamte Gratwanderung an: vom Oberen Sattelkopf weiter über den Vorderen und Hinteren Brunnenkopf bis zum Planskopf. Von dort geht es hinunter zu den Blankaseen und entweder über den Furglersee zum Lazid oder direkt zur Bergstation Komperdell. Für diese Variante sollte man – je nach Tempo und Pausen – rund fünf Stunden einplanen.

Fazit

Die Wanderung vom Schönjoch auf den Oberen Sattelkopf ist ein idealer Herbsttipp: Sie verbindet gemütliche Abschnitte mit kurzen, etwas anspruchsvolleren Steigen, herrliche Ausblicke und die besondere Ruhe, die nur die Berge in dieser Jahreszeit bieten. Das Gipfelkreuz des Oberen Sattelkopfs ist dabei besonders gut über einen klaren Wanderpfad erreichbar – im Vergleich zu den höheren und steileren Gipfeln wie dem Furgler bietet es Wanderern mit gutem Schuhwerk und Trittsicherheit eine besonders einfache Möglichkeit, ein Gipfelerlebnis zu genießen.

Nach der Rückkehr haben wir uns noch eine kleine Belohnung gegönnt: beim BergDiamant durften wir einen leckeren Kaffee und Kuchen genießen – der perfekte Abschluss für diese wunderschöne Herbsttour.

Die gesamte Gehzeit hin und zurück beträgt etwa zwei Stunden, sodass sich die Tour ideal für einen entspannten Halbtagesausflug eignet.