Magdalenas

zelten

Die Vorweihnachts- und Weihnachtszeit war bei uns schon immer die Zeit des „Zusammen- und Nachhausekommens“. Alle Verwandten kommen zusammen und es werden erlebte Geschichten erzählt und die gemeinsame Zeit genossen. Ganz besonders war es für mich immer, wenn meine „Goti“ (Taufpatin)  ihren selbstgebackenen Zelten mitgebracht hat – der Duft von Nelken, Anis und Lebkuchen bringt mich immer in Weihnachtsstimmung und lässt mich in Kindheitserinnerungen schwelgen.

Tiroler Zelten aus Serfaus-Fiss-Ladis | © Serfaus-Fiss-Ladis

Zutaten


Für den Teig:

500 g Weizenmehl
500 g Roggenmehl
20 g Hefe
ein bisschen Wasser
eine Prise Salz
Gewürze nach Geschmack:
Kümmel, Koriander, Fenchel

Für die Fruchtmasse:

500 g Rosinen
500 g Feigen
300 g ganze Haselnüsse
200 g ganze Mandeln
1 Messerspitze Nelkenpulver, Piment und Anis
Saft einer Zitrone
Saft einer Orange
150 g Zitronat
1/8 l Rum oder Schnaps
1/8 l Weißwein
1/16 l Orangensaft
10 g Zimt
10 g Kardamon
10 g Ingwer – optional
10 g Zeltengewürz oder Lebkuchengewürz
10 g Anis

Zubereitung

Als erstes wird die Fruchtfüllung hergestellt. Die Rosinen und Feigen mit den Nüssen in einer Schüssel vermengen. Gewürze dazugeben und mit Organgensaft und Weißwein vermischen, abdecken und über Nacht ruhen lassen. Am nächsten Tag Rum oder Schnaps dazugeben und nochmal ruhen lassen.
Aus einem Teil des Weizenmehls, dem Wasser, Salz und Hefe einen Vorteig mischen. Diesen ruhen lassen und dann das restliche Mehl dazumischen. Diesen Teig dann auf einem Blech ausrollen. Es sollen quaderförmige Stücke sein. Auf die einzelnen Teigstücke wird dann die Fruchtfüllung verteilt und zusammengerollt.
Den „rohen“ Zelten dann bei 200 Grad je nach Größe der Zelten 30 bis 50 Minuten backen.
 

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