Reinhard | © Reinhard Walch
Reinhard

Auf den Spuren von Käpten Pepper und seinem Geisterschiff

29.06.2018 · Familienzeit
Gibt es etwas Schöneres, als strahlende Kinderaugen? Und das in der freien Natur mitten in der Bergwelt von Serfaus-Fiss-Ladis? Wir haben uns mit den beiden Jungs Eliah und Louis auf eine spannende Wanderung in Serfaus begeben – und wir garantieren euch, nicht nur die Kinder waren begeistert.

Im Jahre 2017 wurden die bereits sehr beliebten und überaus erfolgreichen Abenteuerberge von Thomas Brezina komplett überarbeitet. In Serfaus ist sogar ein ganz neuer Themenweg – der Piratenweg – entstanden. Die Besonderheit liegt darin, dass der Weg komplett kinderwagentauglich errichtet wurde und auch schon für kleinere Kinder bestens geeignet ist. So ist zum Beispiel der zweijährige Louis den ganzen Weg allein marschiert. Man gondelt entweder mit der Komperdellbahn oder mit der Alpkopfbahn auf den Berg und beginnt dann oberhalb des Murmliwassers das Abenteuer rund um Käpten Pepper und sein verschwundenes Piratenschiff. Wichtig ist nur, dass man sich vorher den Abenteuerblock in einem der Tourismusbüros oder den Seilbahnkassen abholt, um das Rätsel lösen zu können. Spannend für die Kids: Es können auch Abenteuer-Rücksäcke gegen eine Kaution von 30 Euro, die bei Rückgabe wieder erstattet wird, ausgeliehen werden. Wer es lieber digital bevorzugt, kann sich auch die kostenlose Abenteuerberge-App downloaden. Für den Weg sind ca. 1,5 bis 2 Stunden einzuplanen.

Dem Geheimnis auf der Spur...

Aber was ist das Geheimnis des Piratenweges? In einer Sturmnacht soll ein Geisterschiff angeflogen sein, an Bord Käpten Pepper und sein Matrose Chili. Auf beiden liegt ein Fluch, dessen Bann erst gebrochen wird, wenn ihr Schatz vielen Menschen Freude bereitet. Und auf dem Weg zum Schatz finden die kleinen Abenteurer zahlreiche Stationen, an denen die verschiedensten Rätsel gelöst werden müssen.

Gleich zu Beginn wartet eine alte Truhe, deren Inhalt schon die erste Frage im Abenteuerblock beantwortet. Zahlreiche dieser Schatztruhen warten immer wieder entlang des Weges, natürlich immer mit einem Rätsel verbunden. Viele weitere Stationen sorgen für grenzenlosen Rätselspaß und lassen die Zeit wie im Flug vergehen. Ein Fass, in dem Sauerkraut gelagert war, der Anker des Piratenschiffes, das Krähennest, die Galionsfigur oder der Schrank des Käptens sind nur ein paar der spannenden Stationen.

Wandern mit Ausblick und Glücksgefühlen

Auf gut der Hälfte des Weges wird es kurz etwas lauter – ob diese Geräusche etwas mit dem Piratenschiff zu tun haben? Nein, keine Angst… Es sind lediglich die Schlitten des Familien Coaster Schneisenfeger, die bergauf gezogen werden. Und die Freudenschreie, die im Wald zu hören sind, kommen von den begeisterten Kindern und Erwachsenen, die neben dem Piratenweg ins Tal sausen. Der atemberaubende Blick auf den Högsee zeigt schon das nächste Ziel, welches nach der Schatzsuche erreicht werden will.

Schiff Ahoi!

Und auf einmal liegt es vor einem – das gesuchte Piratenschiff! Als wäre es schon immer da gewesen. Hier, inmitten einer prächtigen Blumenwiese, wartet es nur darauf, von den Kindern erklettert zu werden. Eine Tunnelrutsche sorgt für zusätzlichen Spaß und durch das riesige Fernrohr lässt sich vielleicht schon das nächste Geisterschiff erblicken.

Die Suche nach dem Piratenschatz geht weiter

Aber – der Schatz liegt natürlich nicht im Piratenschiff verborgen. Das wäre ja auch zuuuu einfach, oder? Die Wanderung geht noch etwas weiter. An der nächsten Station verrät eine echte Schatzkarte, in welcher der nächsten Truhen der Schatz zu finden ist. Nur, was ist das eigentlich für ein Schatz? Das wird selbstverständlich nicht verraten.

Wir wünschen euch Abenteurern viel Erfolg auf dem Piratenweg, aber nehmt euch vor Käpten Pepper und seinem Matrosen Chili in Acht. Uns allen hat die Wanderung auf jeden Fall großen Spaß gemacht und wir freuen uns schon auf eines unserer nächsten Abenteuer in Serfaus-Fiss-Ladis!

Informationen zum Piratenweg

Start und Ende: Oberhalb des Murmliwassers beim Komperdell auf ca. 2.000 Metern Seehöhe
Länge: ca. 2,3 km
Gehzeit: ca. 2 Stunden (mit Stopps an den Stationen und Spielzeit)
Schwierigkeitsgrad: leicht - Der Rundweg ist kinderwagentauglich

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